2016 Februar

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Paketdienstleister im Test

Der SWR testete am 08.12.2015 fünf Paketdienstleister auf Schnelligkeit, Verlässlichkeit und sanften Umgang mit Paketen. Insgesamt wurden 25 Pakete versendet (pro Dienstleister fünf Pakete mit gleichen Inhalten), bestückt mit Schokoladen-Weihnachtsmännern, einer Tasse, Christbaumkugeln, Brezeln und einem Bilderahmen, die mit Hilfe von Papier bzw. Polsterfolie bruchsicher verpackt wurden. Von Stuttgart aus erfolgte der Versandt an fünf Adressen innerhalb Deutschlands mit dem Ziel zu testen, wie Paketdienste mit den Paketen umgehen. Hierfür wurden die Kartons mit Stoßindikationen (ShockWatch-Labels) versehen. Soweit diese beispielsweise aus einer bestimmten Höhe fallen gelassen werden, wird der Indikator mit einer roten Warnflüssigkeit gefärbt. Zusätzlich werden Datum und Uhrzeit gespeichert.

Die Preise pro Paket richteten sich nach der Größe, wodurch sich je Dienstleister folgende Kosten ergaben:

  • UPS: 14,56 €
  • DPD: 6,60 €
  • DHL: 5,99 €
  • Hermes: 5,89 €
  • GLS: 5,89 €

Bezüglich der Versanddauer werden von allen Dienstleistern 1-2 Werktage garantiert. Mit UPS kamen alle fünf Pakete bereits nach einem Werktag beim Empfänger an. Auch DPD und GLS haben drei Pakete am ersten Tag ausliefern können. Von den insgesamt 25 versendeten Paketen fehlen nach zwei Werktagen sechs Pakete, wovon eines von GLS zurückgesendet wurde, da die Empfängeradresse nicht gefunden werden konnte (Hierfür wurde sich nachträglich durch GLS entschuldigt). Die Sendungsverfolgung der restlichen Pakete gab Auskunft über deren Lieferstatus:

  • Jeweils ein Paket von DHL und Hermes wurden noch nicht ausgeliefert
  • Zwei Pakete von DPD und ein weiteres Paket von GLS befanden sich aufgrund von Transportschäden auf dem Rückweg zum Absender.

Von der Lieferzeit waren UPS und GLS am schnellsten. Das Schlusslicht bildet hier DHL mit bis zu drei Tagen, wobei die versprochenen zwei Tage nicht erfüllt werden konnten.

Das Ergebnis mit Blick auf den Zustand der Pakete war:

  • Drei zerbrochene Weinflaschen
  • Fünf zerquetschte Schokoladen-Weihnachtsmänner
  • Drei beschädigte Christbaumkugeln
  • Eine Tasse mit abgebrochenen Henkel und
  • Zerbröselte Brezeln

GLS und DPD sendeten zwei Pakete aufgrund Transportschäden an den Empfänger zurück. Die Auswertung der Shockwatch ergab, dass diese lediglich bei den fünf Paketen von Hermes ihre weiße Farbe behalten haben. Fast alle anderen Pakete beinhalteten einen rot gefärbten Indikator. Daraus lässt sich schließen, dass die Pakete einer größeren Belastung ausgesetzt waren.

Unter dem Aspekt, dass Bruchschäden stärker gewichtet werden, wird der erste Platz von Hermes besetzt, gefolgt von DHL. Platz 3 belegt UPS. DPD und GLS belegten die hinteren Plätze.

SWR (08.12.2015)

VECTURA unterstützt Marktführer für Betriebseinrichtungen bei komplexem Ausschreibungsverfahren

Im Januar 2016 wurde das neue 4.000 m² große Verteillager des Braunschweiger Unternehmens Hch. Perschmann in Betrieb genommen. In diesem Zusammenhang sah Perschmann sich mit der Herausforderung konfrontiert, einen neuen Logistik-Partner zu finden und für den Produktbereich Betriebseinrichtungen eine komplexe Ausschreibung durchzuführen.

Standort38 berichtete über den gelungenen Wechsel: Artikel Standort38

„Erfolg auf ganzer Linie“

Das Expertenteam von VECTURA unterstützte Perschmann auf verschiedenen Ebenen bei der gesamten Projektabwicklung und konnte so zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

Lesen Sie hier, was Michael Uphaus (Geschäftsleitung Einkauf und Logistik der Hch. Perschmann GmbH) über die Zusammenarbeit mit VECTURA sagt.